6/01/2010
3/19/2010
gary - leave me
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teresa m. buecker
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Tags: Indie, Jahreszeiten, Musicvideo, Österreich
10/30/2008
i'm just a mirage

sicherlich ist die clubkritik auf diesen seiten in den letzten tagen zu kurz gekommen, doch ob sich das ändert, bleibt wohl der willkür und dem zufall unterworfen. wer weiß schon, was die nächsten nächte bringen, und ob ihre bedeutung die fingerspitzen bis an die tastatur kitzeln wird. letztlich geht es bei den worten, die man zu einem club verliert doch auch immer nur in nuancen um den club an sich - und was umfasst er: den ort, die betreiber, das line-up? - sondern stets um die personen, die man mit ihm verbindet. die einzige ausnahme von dieser regel auf meiner liste bildet das berghain, aber ansonsten fällt mir zu jeder berliner tanzstätte, in die ich meinen fuß gesetzt habe, unvermittelt ein name ein. wer den text zum badlands gelesen hatte ohne bereits im vorhinein betrübt und beleidigt gewesen zu sein, weil irgendein ereignis an diesem wochenende nicht die erwartungen erfüllt, oder pläne durcheinandergewirbelt hatte, hat wohl spätestens bei erwähnung der fototapete verstanden, dass hier der club lediglich schauplatz war, keinesfalls aber protagonist.
clubrezensionen schreiben stadtmagazine auf dem mageren raum von fünf zeilen. der rest - und da liegen sie richtig - liegt immer im auge des betrachters. zu wünschen sei es jedem in anbetracht des hereinbrechenden berliner winters, dass er oder sie an den letzten wochenende im badlands das passende gegenstück zum kuscheln und plätzchen backen gefunden hat. das nachtleben der hauptstadt hat schon für viele den weg zum kauf des kinderwagens und solider lebensgestaltung geebnet. dass lange nächte mitsamt all ihrer laster sich getrost mit promotion und frischgebügeltem hemd um 9 im fahrstuhl vertragen, zeichnet doch hier eher den schnitt, und nicht die exoten aus.
für die nachtschwärmerei von heute bis zum sonnabend empfehle ich für eine der kommenden drei nächte das picknick, in dessen vier wänden herr schmitz seit wochen für mich mittrinken muss - aus ermangelung an durst auf discoschorle, das versiegen meines jagdtriebes und meiner wiederentdeckung des bewusst erlebten sonntags und ein wenig zu viel arbeit. aber vielleicht schaff ich es die tage doch einmal wieder auf den vierten floor oder zumindest vor björns linse. nicht, weil die mirage-crew heute zu ihrem einjährigen bestehen ein killer-line-up bietet oder ich die neue de:bug morgen in den händen halten will, sondern weil ich im innenhof der dorotheenstraße 90 stets gelassene partylöwen treffe, die ihre umarmung herzlich meinen und selbst nach zuviel vodka aus platikbechern immer noch kluge einwürfe in die nacht streuen können und auch die mädchen schön finden, deren schrank nur ein mottenzerfressenes holzfällerhemd als sonntagskleid bereithielt.
ein jahr mirage
donnerstag, 30.10.2008
ab 22h
de:bug abend
freitag, 31.10.2008
ab 22h
alles wie gehabt
samstag, 01.11.008
alle flyer findet ihr in der rechten spalte.
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teresa m. buecker
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5:00 pm
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Tags: Berlin, Clubkultur, Disco, Feierei, Jahreszeiten, Magazines
10/22/2007
my goldfish died today

ohne die musikalischen beiträge von den französischen kreativen müssten wir vielleicht eine stunde bikram yoga extra einlegen, anstatt die steifen hüften auf dem parkett des nachtlebens zu lockern. aber auch für graue tage und die vom berliner winter eventuell hervorgerufene depression haben die franzosen einen export parat, der sich eines sounds bedient, der normalerweise auf der insel komponiert und produziert wird.
das melancholische, das tragische und elegische ist jedoch nahezu prädestiniert dafür, um von zwei franzosen vorgetragen zu werden. i fell for french guys once again.
nur einmal gehört mag man das album schnell als französische coldplay adaption abtun – dies ist weit gefehlt. das album artificial animals riding on neverland, das aaron in frankreich zu goldstatus geführt haben, entfaltet einen ausgereift eigenständigen klang und beschränkt sich keinesfalls auf die montone aneinandereihung schmachtender balladen. mal chansonesque, ausladend instrumentiert oder leise pianoläufe, doch dabei alles andere als kitschig; die durchdachte dramaturgie der stücke, breakbeats und die sphärische einbettung halten eine spannung aufrecht, die das album konsequent durchzieht.
das debüt von simon buret und olivier coursier hält weitere überraschungen bereit. so findet sich ein einziger französischer titel inmitten ausschließlich englischsprachigen songs und die texte unternehmen ausflüge in themengebiete abseits zwischenmenschlicher beziehungen: mr. k eröffnet mit dem bedrückt vorgetragenen bild "my goldfish died today".
aarons beitrag "u turn (lili)" zum soundtrack von je vais bien, ne t’en fais pas wurde genauso unverhofft zu einem hit wie der film selbst. diesem muster folgend sollte es hingegen keine überraschung sein, wenn die nachfrage nach "artificial animals riding on neverland" spätestens zur vorweihnachtszeit auch hierzulande in die höhe schnellt.
blow - aaron
meine meinung hat sich über den tag von "ganz nett" zu der annahme entwickelt, dass dieses album den winter über bei mir auf hoher rotation laufen wird. es ist raumfüllend, es pulsiert, und schafft es aus einer verhaltenen, melancholischen grundstimmung einen kraftvollen, treibenden sound zu entfalten, der die mentale bewältigung des winters eher erleichtern sollte.
weitere hörproben gibt es auf aaron's myspace, zudem ist das album seit ende september auch im handel erhältlich.
et sur ce, bonsoir.
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teresa m. buecker
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Tags: Animals, French, Jahreszeiten, Music, Pop
9/04/2007
tightly wrapped in my sleeping bag

neben heißer schokolade, angora-unterwäsche und prozac braucht man für den unmittelbar bevorstehenden kälteeinbruch noch ein paar neue werke aus der singer/songwriter-ecke. die neuen alben von tori amos und rufus wainwright konnte man in diesem jahr bereits an lauen sommerabenden hören, und mit seinem gegenüber herzhaft darüber streiten, wie viel kunst und wie viel kitsch jeweils darauf geboten werden.
doch für den herbst kommt es noch besser, charismatischer und lang erwartet: eine der faszinierensten stimmen des pop-planeten wird am 24. september ihr achtes studio-album veröffentlichen.
pj harvey beschreitet nach eigenen aussagen mit white chalk wege zu einem "new sound that i hadn’t heard before. a new kind of music". die erste auskopplung when under ether lässt diese richtung erkennen: piano-basiert mit fokus auf der stimme der engländerin. deren schönheit überdauert den unangepassten und wechselnden style der sängerin und überdeckt die unerträglichkeit ihres knochigen körpers, auch wenn man die von kerstin grether geäußerte zuschreibung einer anorexie-ikone nicht verneinen kann. diesem status muss man aber auch nicht weiter auf den grund gehen, da harvey's künstlerische seite stets ausgereicht hat, um sie interessant zu machen
nun also ab zurück in den schlafsack, den fragilen klängen lauschen.
pj harvey - when under ether
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teresa m. buecker
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4:53 pm
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Tags: Girlism, Herbst, Indie, Jahreszeiten, Music
nathan fake
den passenden soundtrack dazu bietet ein traum schallplatten/border community act und ehemaliges wunderkind zwischen james holden und m83: nathan fake, der junge aus norfolk. nach drowning in a sea of love und den dazu gehörigen remixen folgt jetzt, gefühlte jahrzehnte später, die ep you are here, welche neben dem mäklerischen aufhänger und dem unvermeidlich qualititativ hochwertigen four tet rework vor allem mit dem live remix zu glänzen weiss. aldi-tristesse galore. denn was könnte schöner sein, als einen blick ins örtliche tiefkühlfach zu wagen, während die raue schönheit des erhabenen moments von diesem lied zart untermalt wird? richtig.
nathan fake - you are here (live remix)
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Herr Schmitz
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11:10 am
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Tags: Herbst, Jahreszeiten, LoFi, Music, Musicvideo
8/21/2007
die sendung mit der maus
zeit, dem sommer goodbye zu sagen. tocotronic steuern zum inoffziellen herbstbeginn das video zu imitationen bei, zweite auskopplung aus ihrem aktuellen album kapitulation.
man darf sich nun bald wieder mit trauriger musik unter die bettdecke verkriechen ohne schief angeschaut zu werden, obgleich imitationen ein stück weniger melancholie, frustration und trostlosigkeit vermittelt als der namensgebende song des albums.
nicht zuletzt wird die stimmung durch den einsatz eines flauschigen, weißen nagetiers gehoben. mit dem kindchenschema liegt man niemals daneben. ob peta sich bei den hamburger jungs schon nach der unversehrtheit des albinos erkundigt hat? doch dem kleinen protagonisten ist es beim dreh wohl besser ergangen, als bei einem auftritt im schering-labor, und eigentlich ist das video auch zu schön, um sich um irgendetwas zu sorgen, sei es nun das wohl der maus oder um den herbstbeginn.
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teresa m. buecker
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10:11 pm
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Tags: Animals, Berlin, Hamburg, Indie, Jahreszeiten, Musicvideo
5/20/2007
ostern, ade

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teresa m. buecker
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12:33 am
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Tags: Animals, Edutainment, Gesellschaft, Jahreszeiten, Kitchenstories, Politik


