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3/09/2010

accessorize!

lola

Bis 30 darf man sich noch ein Dartmoor Pony wünschen. Danach nur noch bipolare Schoßhunde. Hoffen wir, dass die degenerierten Biester ihr Schicksal hart an der Kante des Givenchy Peep Toe Sandal-Absatzes nur im Nebel von Großstadtfeinstaub und dem Duft der nächsten Mastleber mitbekommen. Maarten Wetsema hat sich für seine Portraitserien robuste Kerlchen herausgesucht, deren Nasenspitze eine steife Gartenbrise und heimliche Kaninchenjagd verrät. Die sind für euch und haben Stil. Für solch flegelhaft schlecht geschriebene Texte über das Rätsel der Jugend, beißt Lodewijk euch schnell in die Wade.

bas

diego

lodewijk

lonneke


8/11/2008

vernarrt in kuchencharts





für das aktuelle face-magazin, das seit letzte woche im handel ist, habe ich meine zehn lieblingsblogs in einer unmöglich knappen anzahl von worten beschrieben. carles landete dabei mit hipster runoff auf der höchsten stufe des treppchens, denn ich habe mich nicht erst einmal vor entzücken über den boden gerollt und mein nerd-herz ausrufen hören: marry me, marry me! die im face-magazin erschienene beschreibung lautet wie folgt, ist für eine ausreichende würdigung von carles gedanklichen ergüssen natürlich viel zu kärglich:

"carles schreibt richtungsweisende stilkritiken über "meaningful core crap" und mode. seine street style-interpretation "this outfit is social commentary about modern society/geopolitkal issuez" zollt den bloggenden fashionistas endlich den respekt, den sie verdienen."

ich liebe carles aber nicht nur für kommentare zu streetstyle mode und alternative-lifestyle oder dem besten interview, das jemals mit den teenagers geführt wurde, sondern auch für seine kuchendiagramme, mit denen er seinen lesern die von ihm gewonnen erkenntnisse über hipster runoff selbst oder popkulturelle phänomene näher bringen möchte. oben seht ihr seine analysen zu: who do you see when you go to music festivals? und what is hro likely to blog about?. klickt sie für eine lesbare größe; mehr von carles' pie charts findet ihr hier.

zudem kann ich die lektüre des face-magazins nur immer wieder empfehlen. hier bekommen inhalte raum: so ein seitenlanges interview mit max herre und thees uhlmann, das titelthema 'wer kümmert sich um die kinder?', julius von bismarck und sein "image fulgurator" sowie text text text im mittelteil: u.a. von jan off, roman libbertz, stefan kalbers und daniel vujanic, die allesamt viel zu begnadete schreiber sind, als dass man sie in einem normalen magazin erwarten würde. aber das ist das face ja auch nicht. also ab an den kiosk. die übrigen neun meiner 'beloved blogs' stelle ich hier aber auch noch im laufe der woche vor.