wieder einmal gelungene visuals von kate moross und alex sushon. der dazugehörige titel von simian mobile disco: 10000 horses can't be wrong. das richtige motto für jeden, der plant, einen klamottenladen in berlin zu eröffnen. beweis hier.
neues video der friendly fires, die im übrigen am 7. märz berlin beehren, und zwar den bang bang club, also die große indie-bühne. ob sie das verdient haben, keine ahnung. nett wird es sicher trotzdem. hooray, ich mag schnee.
erstere haben sich mit ihrem album boylife in 2006 einen namen gemacht. olja und benni namentlich zeigen sich auch für eine der herzerwärmensten nummern des letzten jahres verantwortlich, die es mit ordentlich mähmäh an die spitze der #1-mädchenkompilationen geschafft hat (ja, kitsuné maison). genau das richtige für einzimmerwohnungen und klubs, "where nothing is forbidden".
james yuill hat derweil mit seinem minihit "this sweet love" auf einigen hochzeiten getanzt, vom betrübten indienerd über den neofolker und die dreckige jugend bis hin zum discojünger dürfte man sich eine portion abgeholt haben. sein album selbst verblasst zwar etwas neben dieser hausnummer, dafür gibt er mit hornbrille ein wirklich charmantes one-hit-wonder ab. es sei ihm und uns vergönnt.
als unterstützung geben sich am samstag unsere freunde von der berlin battery die ehre. es verspricht ein schöner abend zu werden, bedenkt man doch, dass nur 10 minuten schnee- bzw. eisgestöber entfernt eine kleine diskothek mit engtanz aufwartet. und was kann es besinnlicheres geben, als nach getaner arbeit seinem nächsten um 5 uhr morgens wodkakirschbefleckt treudumm in die augen zu schauen? genau.
mehr infos gibt es bei coop und hinter den jeweiligen links.
scala sa, 10.01.2009 friedrichstraße 112a
picknick sa, 10.01.2009 dorotheenstraße 90/91
edit: wir verlosen 2x2 gästelistenplätze für die scala am samstag. email an knickenberlin@googlemail.com und viel glück!
malente, seines zeichens emsige fleissbiene drüben bei unseren freunden der berlin battery, stellt uns dieses rework der oxforder band foals zur verfügung. die engländer selbst spielen am kommenden samstag zusammen mit den friendly fires im columbia club und legen danach im rosis auf. mit dabei unter anderem mein mann peter bounce, der kürzlich seinen neusten mix veröffentlichte. wer also viel wert auf die autonome verfügungsgewalt über sein hinterteil legt, dem sei dieses event ans herz gelegt. natürlich auch jedem, der erst ein paar drinks braucht, um in engtanzstimmung zu geraten.
friendly fires ist vor allem die now indie-band, die als referenz in sachen einfluss, kindheitstrauma und jugendtraum das kölner label kompakt anführt, noch vor carl craig und prince. ed macfarlane, jack savidge und edd gibson sind das, was man unter shoegazing versteht, zumindest heutzutage: ein bisschen neurose, ein bisschen bass, enge jeans, aufgeknöpfte hemden und jede menge zitate. in etwa. das ganze funktioniert allerdings zugegebenermaßen auch ausserhalb von st. albans.
pünktlich zur re-auflage ihrer single paris hat dewegen altmeister köhncke seine schmutzigen finger an das werk der britten gelegt, was einem inneren reichsparteitag gleich gekommen sein dürfte. first kompakt sozusagen. wie auch immer, das fader magazin war so freundlich, den track zur freien verfügung zustellen, daher ohne umschweife, paris vs. köln.
graeme aka grum kam uns das erste mal im zuge eines love motel remixes unter. in den letzten paar wochen konnte man dann interessiert verfolgen, wie sich labels und vertriebe um den jungen mann aus edinburgh bemühten. das rennen scheint jetzt backyard gemacht zu haben, das label auf dem demnächst sein tronik youth remix für "laugh:cry:live:die" erscheinen wird.
unschwer zu erkennen ist er mit seinem großzügigen distortiondiskosound dabei von bands wie daft punk, mstrkrft, mr. oizo oder den juggernauts beeinflusst. als persönliche referenzen verweist er allerdings auf duran duran, spandau ballet, chic und foreigner. daran messen lassen möchte er sich allerdings explizit. nicht.
als kleines schmankerl hier zwei seiner aktuellen remixe, mehr wird kommen, that's for sure. vor allem seine eigenproduktionen wie zb. love disco werden lohnen. für weiterführende infos besucht sein myspace und habt ihn sehr stark gern. as if. go, go, go.
wir wurden bemustert, diesmal mit etwas wirklich feinem: dem neuen album von clark, einem zögling des allseits bekannten labels warp - i'm still waiting for witness to fitness, sie haben es nie für mich gespielt. aber gut, zurück zu clark. der junge herr begeistert durch viervierteltakt mit ordentlich geräuschen. so würde man vermutlich nach 4 wodka red bull "turning dragon" grob subsumieren.
clark ist aber mehr als das, eher ein bisschen arty, nicht für die laute nacht, eher für flächen und kunst, für adidas und galerien. oder eben für mädchensofas, die noch entdeckt werden wollen. dementsprechend lieben ihn pitchfork und drowned in sound, wer will es ihnen verdenken. und ich tue es auch ein bisschen, wenn ich an zeiten zurück denke, in denen ich noch krampfhaft versuchte, sowas wie ideale aufrecht zu erhalten, musikalisch. intelligente tanzmusik schimpft sich das, und daran erinnert es auch, wohltuend.
clark - for wolves crew
clark - truncation horn
am 28. jänner ist es so weit: das album wird in seinem vollen glanz in den regalen dieser welt stehen, virtuell und hart. und wem der oben zum download bereitgestellte sampler gefällt (ein zweiter wird folgen / songs gibt es diesmal leider nicht), der sollte sich überlegen, doch noch einmal den wsv auf sich zu nehmen. für's sonntagabendgewissen.
auf die frage nach den inspirativen quellen seiner musik fallen die offensichtliche antworten. ed banger, boys noize, herve, kissy, daft punk und dioyy. allerdings besteht er auf den hinweis, er wolle popmusik machen, die härteste aller gangarten, und daran würde er sowohl arbeiten als auch verzweifeln.
wie auch immer, justice verzweifelten nicht, so dass es einer seiner tracks, die er unter dem synonym partyshank zusammen mit buddy party sausage veröffentlicht, es in das liveset der franzosen geschafft hat. ein punkt auf der road to happyness. punkt.