wenn jemand zurücktritt, muss ich immer an michael hutchence denken. inxs-lieder sind die wohl hartnäckigsten ohrwürmer, aber auch mit die schönsten. lieber trage ich die 80er und 90er in den ohren, als dass ich leggings trage, denn wie wir wissen: tights are not pants. wie der zufall es wollte entdeckte ich am grauen gestrigen sonntag (dank caroline von triba space) eine stimme, noch schöner als die lockenpracht des inxs-sängers, die ein paar der stücke in neue, zu tränenrührende farbe taucht: st. vincent. die neuinterpretationen entstanden im rahmen des von beck ins leben gerufenen record club.
"record club is an informal meeting of various musicians to record an album in a day. the album chosen to be reinterpreted is used as a framework. nothing is rehearsed or arranged ahead of time. a track is put up here once a week. the songs are rough renditions, often first takes that document what happened over the course of a day as opposed to a polished rendering. there is no intention to 'add to' the original work or attempt to recreate the power of the original recording. only to play music and document what happens."
ergötzt euch, weint ein wenig, und legt es zumindest auf, wenn ihr den rücktritt verkündet. ohne stil is nich.
tesla boy sind aus moskau, russland, klingen aber nicht zwingend so, wie man sich irgendwas östlich von frankfurt/oder vorstellt. vor allem wenn man es sonst auch nicht für nötig hält, die frankfurter allee stadtauswärts zu befahren (liebe grüße an joe). wie auch immer, tesla boy passen mit ihrem popappeal sehr gut in das programm der französischen disco popper von valerie. und auf den ipod. picture that: 2 uhr, m10, mädchen mit leggings, optional kaputte, funky hair und echter pelz, roter lippenstift, selbstverliebte blicke und nicht nur eyecandy auf den synapsen. dazu spirit of the night. das passt, das kann man mal machen. vermeintlich große gefühle, alkoholbeschleunigt, unvergesslich.
einen weiteren song findet ihr auf discodust, mehr infos auf valerie und dem myspace tesla boys. download per klick auf den titel oder optional per rechts- oder ctrl-klick auf den alternativen link (alt).
nun ist es ja nicht so, dass der berliner sich mit schaffel nicht auskennen würde. direkt aus köln schwappte gegen jahrtausendwende technoides geplucker gen hauptstadt und ab da wurde geschaffeltt. inzwischen ist das ganze etwas abgeebt, an die beginne von speicher bzw. kompakt extra erinnere ich mich trotzdem noch gerne. aber warum und woher eigentlich das ganze? bottin, das neue signing von italians do it better, weiss bescheid. die schaffel-jungs wohl auch, ist ja eh klar.
und weil er ein mann von welt und geschmack ist, hat bottin eine nummer rausgebracht, die es durchaus in die 5% der itunes-library schaffen könnte, die man wirklich hört, und deren antlitz ihr weiter oben mit videountermalung kritisch beäugen könnt: hier die beiden "infamous barbie shuffle"-mixes von bottin. 12/8 galore, als reminiszenz an alte zeiten, als es noch kein juno-store gab. aber schaffel. man will ja wissen.
als schmankerl oben drauf gibt es noch einen mix, der seit kurzem durch die blogs geistert und in erster linie die no static ep von bottin an den mann bringen soll. ein bisschen moderner, also dem zeitgeist entsprechend, aber nicht weniger hörenswert, weil disco aesthetics. und wenn schön ist, ist immer schön. ein html-herzchen.
in flagranti haben mitte januar einen "sampler" namens sounds superb an den markt gebracht. darauf finden sich neben neuen originalen unter anderem disco-edits von bands wie the clash, chic oder mathematiques modernes. das teil ist sehr stark gut, und wer will, kann sich bei juno ein bild davon machen. als kleinen, nicht ganz so klassischen vorgeschmack gibt es hier 3 tracks, die kürzlich bei disco delicious bzw. 20jazzfunkgreats online gingen.
wie auch immer, sasha crnobrnja und alex gloor sind meister der resteverwertung mit hang zu brüsten und treibendem allerlei. das ist dem berliner nachtleben ja auch nicht gänzlich unähnlich. ruhelosigkeit, referenzen und umtriebigkeit sind hier könig. ein bisschen was für euch.
mehr infos gibt es bei codek oder auf in flagrantis myspace. kaufen könnt ihr auf juno oder beim händler eures vertrauens, es lohnt.
palm ist wieder eine dieser bands, deren mysteriösität sich dahingehend erschöpft, dass man sich selbst auf myspace als abkömmling der marshall inseln tituliert. ein mehr an informationen verliert sich in bunten bildchen, mal animiert mal nur im 80er-chic. nun ja. konzentriert man sich aber auf das wesentliche, also die musik, erkennt man schnell referenzen in sachen französischer westküste. und das ist gut, finde zumindest ich. palm liefern einen großkotzigen soundtrack für cabriobefahrene küstenstraßen ab, das par excellence.
ein paar informationen gibt es auf palms myspace, ein bisschen gefilterte liebe wäre von nöten. eine herrlich prollige nummer names street hawk findet ihr des weiteren noch auf disco workout. vielen dank.
starfucker just made my day. again. seit monaten schlägt mein herz für die band aus oregon nachdem ich german love entdeckte sowie das vorige projekt von sänger josh hodges, sexton blake. der portland offspring hat vor kurzem ein bestechendes, selbstbetiteltes debutalbum veröffentlicht, zu dem die renzension immer noch in meinem kopf schlummert und getippt werden möchte. starfuckers beitrag zu einer brandneuen rewind-compilation von buffetlibre kam einem text zum album aber zuvor. für die spanier haben die beiden herren cyndi laupers 'girls just wanna have fun' neu interpretiert. dass josh hodges im covern stark ist, hat er mit sexton blake bereits bewiesen. auf dem reinen cover-album 'play the hits' bringt er sogar rod stewarts 'young turks' zum glänzen.
bei buffetlibre haben weitere junge wilde ihren beitrag zu einer glitzernden 80er spielwiese geleistet. mit dabei sind unter anderem au revoir simone und we have band. little boots nimmt sich freddie mercury an und malente falco. if that's not the way to start a weekend!
mehr informationen zu starfucker sowie german love und sexton blake songs zum download findet ihr bei uns an dieser stelle. ein umfassendes interview mit josh hodges hält speakzine für euch bereit.
"es ist samstag, entgegen aller voraussagen scheint die sonne. auf bora bora sind es trotz alledem gefühlte 30° mehr, echte sind es nur 20. "das ist doch scheisse", denke ich. ich frage mich, ob ich den warnungen meiner ärztin folge leisten sollte, verwerfe diese gedanken aber im hinblick auf besuch aus der schweiz und das ein oder andere enge tänzchen. "man muss sich auch für die spaßgesellschaft zeit nehmen", denke ich. das ist gut. "wenn feiern ist, dann ist immer feiern", geht mir durch den kopf, während ich über die regenerativen fähigkeiten der leber meines mitbewohners sinniere. das ist ein schöner gedanke, schliesslich ist er noch jung. ich bekomme hunger, kann mich aber nicht zwischen croissants und küssen entscheiden. "beides", denke ich und will ein date."
zwischen kanzleramt und kanzel gibt es zum heutigen samstag, kurz nach dem ersten gestöber, das neue knicken mixtape von herrn schmitz, von dem so viele gern in der dritten person reden. mich eingeschlossen. als kleinen bonus das neue lieblingslied der wg.
musikalisch habe ich mich dabei vor allem an dem netten herrn aus der tempelhofer eckkneipe, der mich liebevoll und frei übersetzt als "mann der großen gefühle" titulierte, orientiert. es geht also wieder um cabrios und um zeiten, in denen man diese noch zu schätzen wusste. es sei allerdings bemerkt, dass ich dabei recht undogmatisch vorgegangen bin.
downloaden könnt ihr das ganze hier oder per klick auf den titel, die tracklist findet ihr im anhang. das sehr teure kunstwerk findet ihr im 18er gold, gestiftet von der sehr stark guten frau grau. der single track geht auf die kappe der secret disco. viel spaß beim lauschen.
cbs ist tot, lang lebe cbs. so oder ähnlich könnte zumindest die maxime lauten, die sich hinter intergalactic.fm verbirgt. und ähnliches haben sich auch die jungs von mirage und den sameheads auf die fahne geschrieben. der anlass ist klar, die lokalität inzwischen auch. im werk9 wird am freitag ein stelldichein irgendwo zwischen laser, funke und glitzerpony stattfinden. mit dabei sind intergalactic gary, namensspender des ganzen, vladimir ivkovic, emil doesn't drive und cheers chris. all the night, providing.
als kleinen vorgeschmack findet ihr hier einen klassiker von lindalaw sowie den aussagekräftigen letzten mix von intergalactic gary (ich spreche eine sehr starke empfehlung aus). mehr infos findet ihr auf den seiten von mirage und den sameheads. mehr musik gibt es bei intergalactic.fm.
sta ist ein alter bekannter auf knicken, zu dem man eigentlich auch nicht mehr viel sagen kann, ausser dass er immernoch kanadier ist, dies vermutlich auch bleiben wird und einen verheerenden effekt auf junge mädchen haben könnte. und dann gibt es noch musik, natürlich, klar. diesmal ein stück mit saxophon und wiedererkennungswert. dabei viel spaß und ein gesegnetes wochenende.
alle welt liebt fan death. und fan death liebt alle welt. zumindest beweisen die zwei jungen frauen ein sicheres gespür für den umgang mit dem hype, der da nichts anderes postuliert als disco. zwar erinnert der gesang leicht an fiona apple, einige streicher kommen vielleicht einen tick zu melancholisch daher, der rest aber glänzt in verschleppter laser-manier.
währenddessen allerdings wird mit viel liebe und inbrunst darüber diskutiert, wer die beiden damen denn eigentlich sind. der hiesigen gemeinde jedenfalls fällt es schwer zu glauben, dass ein derart in der tradition von italians do it better stehender act ohne vorwarnung das licht der welt erblickt. verbirgt sich dahinter erol's angetraute, das hässliche entlein, glass candy oder doch die frisöse der wahl mit faible für astrologisches? nobody knows and so do we.
solang der marketinggag noch nicht gelüftet ist, empfehle ich sehr stark unvoreingenommenen genuss. es lohnt. zeigt der jungen gruppe ein wenig eurer 2.0-emotion, head over to myspace.
zwei tage im mellowpark bei den bmx german open haben bei mir mehr, aber auch schönere spuren hinterlassen als ein wochenende in der panoramabar. fest steht zum einen: ich werde das boxen dran geben, sobald ich jemanden gefunden habe, der mir dirtjump beibringt, zum anderen versetzt mich auch das dritte glas iced coffee heute nicht mehr in die lage die zwei tage bmx in ein kleines paket sportberichterstattung zu schnüren. selbst für sinnige zeilen auf twitter reicht es nicht mehr. eine kurzbesprechung über soccer-moms und sextourimus bei bmx- und skate-contests wird allerdings in ein paar tagen folgen.
bis dahin gibt es als zeitvertreib anstatt von text die neue kitsuné collection 'new fox in town', die seit dem ersten august in der pariser kitsune boutique und ausgewählten partner-stores erhältlich ist, sowie zwei songs von bugati force, die exploited und shir kan in unser postfach manövriert haben.
viel schöner klingt das wochenende natürlich mit schmitzis capri-mix aus. ohne schulterpolster, aber mit erdbeereis & laser. enjoy.
mein neuster mix, ein bisschen so wie capri-eiskreme. billig, aber trotzdem lecker. es gibt ein bisschen 80er, ein bisschen energie, ein bisschen laser, aber keine schulterpolster.
mehr infos zu mir findet ihr hier, die tracklist in den comments. ich akzeptiere free drinks und kreditkarten. download durch klicken des titels. viel spaß damit. ich habe das gern gemacht.
sydney, australien, van she. die inzestiöse erfolgsgeschichte der jungs von down under geht in die nächste runde. nachdem letztes jahr unter anderem die klaxons fällig waren, sind es jetzt pendulum, unterdessen nicht mehr auf der südhalbkugel, sondern in london beheimatet. die breakpopper stellen dabei ihren hit propane nightmares zur verfügung, von dessen drumnbassigem charme aber maximal der popappeal, also nichts übrig bleibt. zusammen mit dem hauch van she ergibt das ganze den perfekten soundtrack zu knapp bekleideten, bügeleisengeglätteten blondinen, die in slowmo im 15. stock pogen. natürlich nicht ohne publikum.
unsere freunde von audiolith beehren uns mal wieder mit musik zweier ihrer acts: the dance inc. und und plemo vs. rampue. genau genommen handelt es sich also um mehrere personen und 2 releases. wort drauf.
wie auch immer, die neue single von dance inc. hört auf den vielsagenden titel matador und überzeugt wieder mit leicht deutsch angehauchtem, englischem 80ies synthpop. das ganze wird im frittenbude zerkau deinen knebel remix auf ein völlig neues level gehoben. deutsche shoutouts, prollige beats und drei astra auf die faust. hamburg geht wieder raven. sozusagen. als gesamtkunstwerk liefert die single dandytum, pommes rotweiss und die liveaufname vom kurzen zu viel.
ähnliches ergebnis, andere herangehensweise bei plemo vs. rampue. hier werden die dandies und herrengedecke eher von der produzentenseite aus aufgezogen. die rampue version kickt wie hölle, der bastian heerhorst remix kommt daher wie er heisst: mellow. dazu gibt es laszive vocals von der dame des hauses, jessica drosten. danach bleibt einem nur noch eins: fischmarkt, digger.
mehr infos findet ihr bei audiolith, auf den pages von plemo, rampue und the dance inc. ersterem link folgend findet ihr auch kaufinstruktionen für die kürzlich erschienen singles und mehr saatgut des hamburger vorzeigelabels. für ungeduldige hier die links zu beatport oder finetunes. show some love und im besten fall lokalpatriotismus!
mit herzlichem dank für die aufmerksamkeit an aleks kommt hier ein kleines schmankerl für alle ravekiddies, die früher auch mal traurig oder gut frisiert an der flasche hingen. the whitest boy alive aka erlend oye aka 1/2 kings of convenience wird dabei von fred falke, einem der urväter des french touch geremixt. bei dem song handelt es sich um golden cage, ein lied von dem schon vor gefühlten ewigkeiten erschienen debut dreams. für alle, die auf neues material des norwegers warten ein schwacher trost, der aber dabei helfen kann, die zeit zu überbrücken. enjoy.
mehr infos gibt es auf den myspaces von erlend und fred, das video hier. sie haben schon genug liebe. ps: offiziell muss man sich im übrigen noch über dreams freuen, schliesslich ist es erst im letzten jahr erschienen, right. pps: i heart erlend. still. ppps: neue single am 17. märz, buy it here. bescheid wissen kommt vor klug reden.
futurecop! aka manzur war schon einmal gast auf knicken. diesmal überrascht uns der london/manchester local mit drei frischen eigenproduktionen, die als vorläufer für ein paar kommende produktionen dienen sollen. abgesehen davon darf man in naher zukunft auf ein anoraak-rework gespannt sein.
der juvenile herr aus dem norden englands beliefert seine hörerschaft dabei mit ein paar sehr funkenden 80ies tunes, die mit der hilfe technischer apparatschaften in die jetztzeit überführt wurden. wem jetzt ein lichtlein aufgeht, der möge sich an den oben zum download bereit stehenden songs gütlich tun.
für mehr infos, checkt manzurs myspace und hinterlasst bei gefallen einen obolus an dieser stelle. desweiteren lohnt es sich, in zukunft bezüglich des cops iheartcomix zu checken. cheers.
mit ihrer offensichtlichen liebe zu french disco, 80er pop, new wave und psychodelischen klängen schaffen radio lxmbrg ein verträumt-bizarres album, dass nik mercer von bibabidi ganz trefflich als "depeche mode arrangiert von ennio morricone" bezeichnet. nicht unwesentlich für diese assoziation ist die stimme des sängers johan rönnkvist, der auf dem soeben veröffentlichten zweiten album der band 'trivial matters' die leadvocals übernimmt, die mit ähnlich gespenstischer anziehungskraft gefärbt sind, wie die stimmen von david bowie, nick cave oder dave gahan.
verwundern sollte folglich nicht, dass der letzte segen für 'trivial matters' vom freund der band und französischem produzenten, bertrand burgalat, ausgesprochen wurde. dieser arbeitete nicht nur mit den zwei zuletzt genannten stimmen zusammen, sondern trug auch zum erfolg von größen wie air und pulp bei und produziert heute auf seinem eigenem label tricatel unter anderem ladytron und april march. einen umfassenden einblick in burgalats kollaborationen bietet die von bungalow veröffentlichte tribut-compilation "the genius of bertrand burgalat".
aber zurück zur band. radio lxmbrg stammen keinesfalls aus den gefilden, die ihr name zunächst vermuten lässt: die musiker entspringen der schwedischen indie-szene und verbreiten ihren sound dort bereits seit vier jahren. ihr kolumbianischer songwriter alex geizt nun nicht mit musik für die deutsche bloglandschaft und hat uns eine handvoll mp3s an die hand gegeben, die euch den sonntag versüßen sollen. das komplette album könnt ihr hier erwerben.
doch nicht nur die eigenen kompositionen der schweden sind hörenswert, auch ihre remixe verdienen anerkennung. ihre interpretationen von pacific!'s sunset blvd und doktor kosmos' "lesbian wannabe" lassen sich hören. mehr auf die ohren und zu erfahren über radio lxmbrg gibt es auf ihrer website und myspace-page. zieht euch warm an, habt sie gern und selbst einen schicken sonntag.
nach langer zeit wieder ein mix direkt vom spreewaldplatz. diesmal handelt es sich um ein stark von zwiegesprächen mit aleks, alkohol und dj hell geprägtes set, das vor allem auf meinen jahrgang baut. viel spaß mit dem 80er stelldichein (disco, disco, disco)!
the outrunners are one of west coast valerie's new darlings. consisting of pierre de la touche and stephen falken their 80ies inspired style and sound is something to show off with. so we took the chance to interview the two french synthfanatics and they told us about old habits, how important arrangements are and that porn indeed's got something to do with it.
you obviously seem to be into old console games and stuff. your sound though seems to be something completely else. speaking of sounds and moods, what exactly - except from the name - got from those games into your music?
stephen falken: style over substance! names, universe and characters of those games of the past are often connected to the rest of the subcultures of that times. the superb cyberpunk game snatchers for example, or i would mention the great last resort. general flavour of these titles matters more than the games themselves.
pierre de la touche: old video games are a part of our influences. but it’s not all. i think that we are also very influenced by movies and soundtracks of the 80s. maybe we are making music for a movie that doesn’t exists.
when i listen to your music i personally feel reminded of artists like moroder, soccio, flirts, faltermeyer or cerrone. like the basic videogames, they're from the 80ies too. on the other hand you seem to be heavily influenced by late 90ies filter house. how do you personally combine these two present "philosophies" within your music?
s: maybe they combine themselves. the key is he heavy use of some typical kind of analogue synthesizers, used in the 80’s and in the 90’s too, arrangements do the rest.
p: all that is a part of our influences of course! but all those influences have already been mixed by artists like alan braxe, fred falke or lifelike. we didn’t invent anything. of course we are not making a cut and paste of their music but they are, i think, a big part of our sound.
you guys are part of valerie, that famous west coast collective of friends and musicians. everybody seems to be loving what valerie is doing, but after all it hasn't yet developed into something bigger, like - let's say - a label. are there any plans for the future or even something more concrete?
p: for the moment some of us are thinking on how we can create this label. it’s not very easy as we need to create a company for that. well, as you can see the problem, as always, is administrative. it takes a lot of time to do that and we just want to make music together and not losing time with shit.
s: but, first of all, we really want to make a lot of gigs together. that’s where it all starts! having fun and sharing our music with people!
other than that, how is it to produce music as a part of this collective? do people help each other or give ideas? or simply: how do you guys network?
p: the way we interact is not as close as producing together or directly giving ideas each other. we just share the same influences. having a look at valerie blog is mandatory to understand that. here we can share tracks we love and also our personal productions.
s: i wish i could steal the ideas of maethelvin during his sleep.
are there any plans on doing live shows for the "far" future, cause i read you're only djing right now. and if so, have you got any special plans on how to get these shows as epic as your sound?
p: we didn’t have time to work that out. for the moment we are not planning to do live acts as our studio setup is very heavy. making our first ep (which will be released in the middle of december) takes us too much time.
berlin is somewhat all about fashion. so there has to be a question concerning your styles. your music is a mix of 80ies and 90ies propelled to the beauty of nowadays modern dance music. do you dress accordingly?
s: we are talking about creating a „outrunner“ collection for next summer. (laughs) i love clothes, especially english ones and i never have a gig without „sur mesure“ leather tie.
final question, you once said that there's a big part of your music that is inspired by 80ies movies. you're mixes - see the stephen falken monthly choices - are always very sexual. what do you think about high quality 80ies porn and its very special aesthetics?
s: last selection was characterized by saxophone delights i must admit, but pierre is more specialised than me concerning that kind of aesthetics.
p: my first project ("pierre de la touche") is very influenced by this "fluo 80s porn" aesthetics. but stephen’s monthly selections are smarter. his mixes remind me more of michael douglas than tracy lords!
more outrunners can be found on the valerie blog. stephen's mixes are there too and i guess when their ep drops information about that will show up there first. other than that, show some myspace love. thanks to pierre and stephen!
manzur iqbal und peter carrol sind futurecop!. ersterer startete das projekt aus liebe zu schludrigen 80er-jahre filmen und ohne jegliche grundlagenkenntnisse in der produktion elektronischer musik. seit mr. carrol mit an bord ist, sind futerecop! vollständig und beglücken uns, euch und australien mit ihrem ding, das sich irgendwo zwischen 1984, dragonball, altem trash auf vhs und tele5 aus frühster kindheit einpegelt.
download durch klick auf den titel. futurecop! in seiner vollen pracht findet ihr hier, mehr hörproben (unter anderem einen remix für crystal castles) hier bzw. auf discodust.