Showing posts with label Boys. Show all posts
Showing posts with label Boys. Show all posts

6/18/2010

beautiful rebel


Marcin fotografiert von Marysia Przybysz (AF Photo) und gestylt von Andrzej Sobolewski in Fight Club.

soundtrack >>

Jeremy Jay – Beautiful Rebel


2/24/2010

beim schopf gepackt


Das I-D-Magazine stößt mit seinem Vorschlag für jungenhafte Haarmode bei mir auf klappernden Beifall, denn ich hoffe, dass der Aufwand für gelockte und tupierte Mähnen den Herren die Zeit rauben, sich den Schnauzbart zu trimmen. Aber was rede ich - das ist wie immer ein Berliner Problem, und in der Tat geht es mir nur darum euch am Schopf zu packen.



2/10/2010

playboy bunnies, wie wir sie mögen


12/21/2009

would santa underdress?





Cory Bond, fotografiert von Douglas Friedman für die New York Times.


11/11/2009

i need an addiction, to cultivate a personality

.

jarvis cocker, further complications

ich promoviere über den sexappeal des musiknerds. bald.


4/22/2009

unter freundinnen



mein herz für blogs schlägt stetig in meiner wohlgenährten blogroll. anstatt also hier - wie so oft - lesenswerte netzgeschichten vorzustellen, möchte ich heute auf die perlen hinter den blogs verweisen: die bloggerinnen. inspiration zu dem text waren unter anderem die beiden panels auf der re:publica anfang april, die für mich so wenig neues hervorgebracht haben und sich vor allem nicht der frage genähert haben, warum die re:publica wie eine spielwiese des boys' club schien. ob wir eine she:publica brauchen, wie lisa von lalila sie vorschlägt? vielleicht im kleinen rahmen, ab und an. ansonsten bloggt es sich eigentlich am schönsten gemeinsam. knicken wäre vermutlich nicht knicken, hätten jan und ich das baby nicht gemeinsam groß gezogen. zudem verhält es sich mit modeblogs ähnlich wie mit frauenzeitschriften: die männer lesen sie, wenn auch zuweilen heimlich. sicher, die blogroll ist vergleichbar mit einer plattensammlung und unterliegt wie auch diese einer gewissen zensur, wenn sie öffentlich zeigen soll, wer ich nun bin. genau aus diesem grund gehören aber in jede blogroll auch die "guilty pleasures", denn jedes blog scheint für mich umgehend reizvoller, wenn dort nicht nur das verlinkt ist, was sich auf podien und in blogcharts tummelt. so würde vielleicht sogar eine erste annäherung an lisas frage offenkundig:

wieso schreiben so wenig frauen politische blogs?“ steht jetzt im raum. ich würde auch gern fragen: “wieso schreiben so wenig männer über ihre gefühle?” ich meine es ernst. ich bin ja nicht zum spaß hier.

sie lesen zumindest darüber. auch über mode, sternchen und babykotze. jetzt müssen wir ihnen nur noch beibringen, dass diese texte in form eines blogs mindestens genau so viele herzen erobern könnten, wie das "neue väter"-gebrabbel in nido. nein, mehr sogar.

aber um die männer geht es erst beim nächsten mal. heute geht es um die frauen. um die, die bloggen. zu meinem text "unter freundinnen", erschienen im freitag, geht es hier entlang.


3/24/2009

the virgins: one week of danger



the virgins, meine allerliebste band. und am 9. april in kreuzberg. ich winde mich in verzückung. und hier ist das neue video zu 'one week of danger'. und nein, diese lyrics sind nicht girlism approved. aber es gibt dinge, die sind besser als feminismus, und es gibt männer, die verlieren durch ein klein wenig machoismus nicht an anziehungskraft. zudem haben die virgins erst in diesem fotoshoot bewiesen, dass sie auch gerne als objekt herhalten und nicht nur die weiblichen geschöpfe als solche besingen. und seien wir ehrlich: wenn die jungs singen: "i want her legs, her body and her cash", sind sie einer nicht kleinen gruppierung von frauen weit voraus, die es allein auf das geld abgesehen haben. sex ist ehrlicher. ein bißchen dirrty talk besser als ständig in den mantel geholfen zu bekommen.

have a wonderful week full of danger.


update: als bonus gibt es noch die demoversion von 'one week of danger', die ein wenig rougher ist als die album-version. die hab ich noch ein wenig mehr gern. gab's auch schon mal, im ersten post zu the virgins im november 2007.


the virgins - one week of danger



2/16/2009

mr. moustache







magazine: wonderland
editorial: mr. moustache
photographer: koto bolofo

die einzigen beiden augenblicke während stefan raabs bundesvision song contest, die mein ästhetisches empfinden vermochten zu fesseln, waren zum einen die getränkewahl von polarkreis 18 - sie tranken passend zu outfits und bühnenshow im backstage bereich milch - sowie der schnäuzer vom sänger der band fotos. eine variante des männlichen bartes, die ich bis zum anblick des indie-jüngligs für weniger bis überhaupt nicht sexy gehalten hatte. da zeigte es sich also ausgerechnet im trash tv: ein sehenswertes exemplar des oberlippenbarts.

warum das editorial des magazins wonderland nun "mr. moustache" betitelt ist vermag ich nicht zu sagen, doch es ist als eye candy dennoch angebrachter als eine galerie voller schnurrbärte. diese mögen zwar derzeit für den jungen mann anlässlich hipper orte und langer nächte aus düsteren quellen den weg auf die modische agenda des mannes gefunden habe, gut kleiden tut der kleine pelz hingegen die wenigsten. fotos hin oder her. ich wünsche eine gute rasur zum anfang der woche.


1/25/2009

kein wille triumphiert



die kollektion der münchnerin miriam schaaf, die am kommenden donnerstag als eine von sieben jung-designern bei der beck's fashion experience mit ihren entwürfen den laufsteg befüllen wird, ist für schaafs eigenes shooting für die liebhaber eines stark geschminkten jared leto gestylt worden. ein blick in ihre inspiration, dargestellt als eine aneinanderreihung von künstlernamen, verdeutlicht den hochverdichteten einfluss eben dieser auf ihr design. david bowie, pj harvey, fiona apple, caspar david friedrich oder donnie darko - all sie und viele weitere scheinen durch die stücke von 'kein wille triumphiert' als modischer auswuchs hindurch.

wenn auch durch die medial am stärksten zelebrierte jugendkultur unter dem stichwort 'emo' der eindruck entstehen konnte, dass ein bißchen schmerz im herzen, geschminkte buben und anlehnungen an gothic und dunkle gestalten nur modisch frivol, mit wenig kreativität, mit babyspeck und lippenpiercing geschehen konnte: miriam schaaf belehrt uns eines besseren. traurig, wunderschön und trotz des emo-hauchs dem versprühen von leichtigkeit nicht abgeneigt, beschreibt sich für mich die kollektion von ihr. lasst eure jungs nicht zum rollenspiel auf eine burg fahren, das ist nicht sexy und mitunter kommen sie mit einem gebrochenen arm von ihrem ausflug zurück, wenn sie des nachts in kornfeldern dämonen bekriegen (true story). einen kajalstift könnt ihr zum valentinstag hingegen wieder verschenken.







1/12/2009

throwing my arms around paris



für morrisey habe ich immer eine kleine schwäche gehabt und er gehört für mich zu den künstlern, die ich phasenweise sehr viel höre und dann monate lang wieder nicht. vielleicht hält morrisey musikalisch die starke schulter zum anlehnen bereit; darüber hinaus verfügt der sänger über die stimme, die es braucht um auf der couch vertrauen zu fassen. so ist die veröffentlichung seiner neuen single 'throwing my arms around paris' während eiseskälte und finanzkrise wohl klug gewählt.

es überrascht, dass der bekennende tierrechtler in seinem neuen video ausgerechnet zwei hunderassen herumtollen lässt, die aufgrund ihrer gesundheitlichen probleme und physiognomischen einschränkungen leicht als qualzucht klassifiziert werden können. dennoch musste ich schmunzeln, denn mein verflossener mit dem mops hatte morrissey ebenso ins herz geschlossen wie später die dickliche kreatur. gewisse musikalische vorlieben stehen also möglicherweise in verbindung mit der schwäche für knautschige, kurzatmige schoßhunde, lassen wir den tragisch-komischen zufall kurz außer acht.

auch morrissey verzeihe den stilistischen fehltritt in sachen modehund und warte lieber gespannt auf das für februar angekündigte album 'years of refusal' und die folgende tour, die im juni in berlin station macht. die vollständigen tourdaten findet ihr auf seiner myspace-seite. einen knicken-artikel zu tierschutz und möpsen aus 2007 gibt es nach dem klick.


1/02/2009

happy birthday, herr schmitz



feist - my moon, my man

das tip-magazin ist eine berliner publikation ohne großen nutzwert, was auch die jahresendausgabe wieder einmal eindrucksvoll belegte: wertvolle redakteurs- und praktikantenarbeitszeit investierte das stadtmagazin in die kompilation der peinlichsten berliner, die weder überraschte, noch textlich glanzpunkte setzte. mario barth, nummer eins der tip-liste, ist beispielsweise so peinlich, dass es widerum indiskutabel ist, ihm überhaupt eine zeile zu widmen. dass die zeitschrift auch noch den nerv besitzt, ben becker als fast-drogenleiche zu titulieren und jonathan meese einen überbewerteten künstler, mag verwundern, heißt es doch in den mediadaten das blatt sei ein "unverzichtbarer begleiter durch 14 tage kultur- und szeneleben" mit "trends, tipps und empfehlungen mit hoher kompetenz". in den 100 kleinen texten könnten medienrechtler zudem nicht wenige unterlassungserklärungen, wenn nicht sogar schmerzensgelder aufgrund verletzungen des persönlichkeitsrechts herausholen. all das zeugt eher davon, dass hier im stil eines arschproleten publiziert wird (so tip über ihn und thees uhlmann angeblich über sich selbst), und die eigene peinlichkeit des magazins berlin erröten lassen sollte.

wie grau muss die jahresendzeitstimmung in den redaktionsräumen des tip gewesen sein, dass so etwas dabei herauskam? hätte das magazin eine halbwegs brauchbare liste zusammenstellen wollen, wäre eine übersicht über die begehrtesten berliner junggesellen und damen ohne ring am finger zum einen nicht nur amüsanter und charmanter zu lesen gewesen, sondern hätte ebenso vermitteln können, wie lebenswert berlin trotz o2-world und minusgraden ist. ist lobreden über schöne männerhintern zu schreiben nicht eine dankbarere aufgabe, als die kontinuierliche kritik an politikern ideenlos fortzuführen? für diese rubrik gibt es hier seit heute ein neues tag.

herr schmitz hat in den letzten jahren weit oben auf der liste berlins begehrtester junggesellen rangiert, und auch wenn er sich nun entschieden hat, schon vor dem frühling ein paar dieser gefühle zu hegen und sich in zeiten der krise vom markt zu nehmen, verfasse ich irgendwann vielleicht doch noch einmal ein loblied auf ihn. stilikone, engtanzkönig, bestmöglicher mitbewohner und blogpartner bleibt er ohnehin.
hier also dein schriftlicher geburtstagsgruß, jan. mögest du rund, gesund und glücklich bleiben und in diesem leben nicht mehr all zu viele herzen brechen. es grüßt und küsst dich tessa, dein fanclub lütgendortmund und der discoplanet spreewaldplatz.

happy birthday, good night, and good luck!




12/30/2008

you've got your friends, i've got mine



der titel der ersten single von in endeavors könnte vielen pärchen den streit über die gemeinsamen sylvesterpläne ersparen. frauen, die sich nur schwer zwischen gut aussehen und nicht erfrieren entscheiden können und eine bande wildgewordener jungs lassen wohl am besten zusammenbringen, wenn der champagner bereits geflossen ist. das vorglühen vollzieht man folglich im zweifelsfall nach geschlechtern getrennt oder innerhalb der zusammenkunft lauter harmonischer pärchen. it will all be alright.

bevor es in den elektronisch dominierten dschungel der berliner sylvesternacht geht, gibt es hier noch einen happen indie von einer jungskombo aus lexington, kentucky: in endeavors. ihre erste ep klingt gänzlich familiär und natürlich genre-üblich getüncht. dennoch sind die kids hier eine erwähnung wert, denn alle fünf stücke der ep, die am 9. januar erscheint, sind durchaus solide, und ich komme nicht los von ihr: meiner schwäche für indie-boys. einen guten vorsatz braucht es da nicht, denn sie sind eine feine sache. finger weg von den männern, die für dich die gitarre am lagerfeuer zupfen wollen; der nonchalante umgang mit sex, drugs und rock'n'roll ist hingegen stets ein merkmal von oberster güte. frohes neues.


in endeavors - you've got your friends, i've got mine (dl) (ysi)



12/29/2008

berlin, i love you








das sz-magazin hatte sich in diesem jahr zusammen mit der fotografin wiebke bosse in den verlassenen spreepark im berliner plänterwald gewagt, der joggenden hauptstadtbewohnern und spaziergängern entlang der spree am treptower park bekannt sein sollte. dort gibt es sie noch, verwucherte schwäne und freilebende saurier.
da der zutritt natürlich eigentlich nicht erlaubt ist, gelingen stilvoll komponierte aufnahmen ohne zeitdruck nur renommierten medien mit genehmigung. so schafft es das münchner sz-magazin einmal wieder mit einem editorial zu begeistern, und wagt sich dabei noch an die unterrepräsentierten gefilde der männer- und kindermode heran.

hoffentlich wird die freitagsbeilage der süddeutschen zeitung im nächsten jahr nicht unter dem sparzwang des medienhauses leiden. ein leben ohne oder mit dürrem
sz-magazin hinterließe eine bittere lücke im schöngeist des tageszeitungsjournalismus. sie gäbe kein verträumtes relikt gleich den saurierplastikem im spreepark ab, die dort schon vor der finanzkrise friedfertig und protestlos verwitterten.



11/22/2008

rotgelockte sitcom-helden


hanne van der woude

kaum etwas kratzt mehr an meinem morgenlächeln als die abwesenheit des sz-magazins in meinem briefkasten an einem freitagmorgen. bis zu meinem büro am hegelplatz ist dieses feine heft die ideale intellektuelle ergänzung zum kaffee und wohl das einzige magazin, dass meinen all monatlich wiederkehrenden altpapierentsorgungsaktionen niemals zum opfer fällt. "boy, ich zeige dir meine sz-magazin-sammlung." auch gestern morgen zauberte das heft mir einmal wieder ein verschmitztes lächeln auf die lippen: 'das prinzip' widmete sich meinem liebsten artgenossen - boris becker. ich habe noch nie einen tennisschläger des sportes wegen in der hand gehabt, ich siedle den sexappeal von männern in weißen shorts eher am unteren ende der skala an, und deutschen klatsch verfolge ich maximal auf bild online - doch: boris hat bei mir einen stein im brett, mit augenzwinkerndem beigeschmack.
nach einer kindheit mit zu vielen spitznamen in referenz meiner roten locken, habe ich diese dann doch irgendwann ins herz geschlossen und vor allem entschieden, dass ich ebenso rotgeringelte kinder später mein eigen nennen möchte. diesen wunsch in die tat umzusetzen gestaltet sich dabei gar nicht so einfach. nicht nur, bin ich weit vom ticken meiner biologischen uhr entfernt, rote haare vererben sich außerdem rezessiv: mein rostiges haupthaar verdanke ich der mutter meines vaters. selbst ein rothaariger mann böte keine garantie für mein rotes wunschkind.
die zündende idee, wie ich trotz aller mendelschen regeln zu eigenen ginger kids kommen könnte, hatte schließlich der praktikant bei meiner früheren arbeit: boris becker muss her! wer mit einer afro-amerikanischen frau ein rothaariges kind zeugen kann, müsste mit einer rothaarigen frau gemeinsam vermutlich eine lola rennt in die welt setzen. der realisierung dieser idee stand nach diesem geistesblitz nur entgegen, dass ich in der reihe von beckers liebschaften aussehen würde wie das schwarze schaf, und zudem bobbele gegenüber eher mütterliche gefühle entwickele, als den gedanken an einen liebesakt. das sz-magazin hat dies in dieser woche hervorragend analysiert und in worte gefasst: boris bleibt ein kleiner junge, und ein sitcom-held dazu:

"nur der sitcom-held ist in seinen wünschen und träumen, seinen stärken und schwächen und ewigen selbsttäuschungen ähnlich durchschaubar und simpel gestrickt. er sagt dies, und jeder fünfjährige vor dem bildschirm weiß: eigentlich meint er das. eine cappuccinofarbene frau tritt auf, und siehe da: sabber, sabber, bumms, rassel, gelächter. dann kommt eine blondine, er schenkt ihr mit großer geste einen verlobungsring, aber am ende der folge: har, har, har. in der ecke des sets ist eine tür, die fast nie aufgemacht wird, aber jeder weiß: besenkammer. wann immer er daran vorbeikommt: ho, ho, ho."

den vollständigen artikel von tobias kniebe gibt es an dieser stelle, und ich empfehle ihn wärmstens. nicht nur ist er ein bißchen böse - und das mögen wir - er wird auch in euch die mütterlichen oder väterlichen gefühle für das bobbele wecken, und ein bißchen liebe hätte er vermutlich jetzt verdient. per sms den laufpass zu bekommen, nagt auch an einem sitcom-helden.


10/15/2008

don't you?









"i love men. i have all their albums."

editorial aus arena homme + : one's real life is often the life that one does not lead. via foto decadent


go here for the girl version.


9/29/2008

in the meantime, don't bend over for the soap



californication, david duchovny in hochform als zauberhafter, dreitagebärtiger autor hank moody, kommt heute endlich auch in die deutschen schlafzimmer und flimmert auf rtl 2 über die bildschirme. da ich bereits mit zarten zwölf fox mulder für alle zeit verfiel, habe ich die erste staffel der serie bereits im letzten jahr in mich aufgesogen und an dieser stelle bei knicken rezensiert.

in berlin wird zu recht an jeder stelle für die mehrfach prämierte serie geworben, auch die taz fand die passenden worte für das warum. doch auch für alle, die sich in duchovnys schürzenjäger-character bereits in der original-version heftig verguckten, kam heute die rettende botschaft: die erste folge der 2. staffel lief bereits gestern in den usa. für mich ist das zweifelsohne der höhepunkt meines septembers, der sich nun wöchentlich durch den herbst ziehen wird. ist duchovny eigentlich immer noch für seine sexsucht in der entzugsklinik?

wer es weniger sexy, dafür aber bunt, verspielt und mit reichlich zuckerguss mag, darf sich ebenfalls auf die zweite staffel einer hinreißenden serie freuen. am ersten oktober geht pushing daisies in die nächste runde.


9/09/2008

lizzy



meine mutter heisst elisabeth. ich habe lange nicht verstanden, warum es ihr so schwer fiel, sich damit zu arrangieren, dass ihre verwandten sie lischen nannten. später dann wurde mir klar, dass es vermutlich damit zusammenhing, dass meine mutter die einzige "studierte" - so pflegte meine großmutter zu sagen - in der familie war. studierte heissen nicht lischen, zumindest in den 70ern nicht, ganz ohne jugendwahn. damals hieß man lisa, sozialpädagogisch korrekt.

aber genug des schwanks, hier geht es vielmehr um eine band, die mich seit kurzem begleitet und eine, die mich schon seit einer gefühlten jahrtausendwende verfolgt. üble indiefantasien aus ehemaligen wg-nachbarzimmern, behaust mit rocknroll-djs und bootcut-trägern. die rede ist von delorean, die sich in diesem fall an den mystery jets vergreifen, einer weiteren band, die man als mädchen heutzutage unbedarft und überhaupt nur süß finden darf. als junge geht man gerade deshalb zum konzert, man weiss warum.


mystery jets - half in love with elisabeth (delorean remix) (dl) (ysi)


funktionieren tun diese beiden bands zusammen ganz wunderbar, vor allem wenn von berstenden bubbles gesungen wird, unterlegt mit einem verträumten 90er-jahre-shuffle, das einen daran erinnert, warum man heute flannel trägt und bmore hört. und dann geht es wieder um elisabeth. vermutlich nicht um meine mutter, sondern viel mehr um kleine, promiskuitive mädchen, die sich herzlich gerne lischen nennen würden und sich auch dementsprechend benehmen. über mir schwebt ein schwert namens jetzt.de. ich sollte damit aufhören.

mehr informationen zum namen elisabeth findet ihr hier, mehr informationen zu den bands auf den myspaces von delorean und den mystery jets. gebt euren kindern schlechte, aber richtige namen. die besten menschen heissen hans.


8/30/2008

ryan pfluger








mehr von ryan pfluger auf seiner website. must see: not without my father, sein abschlussprojekt an der school for visual arts in new york.


8/19/2008

make it happen









weitere worte zu den teenagers hebe ich für den tag auf, an dem wieder etwas epochales passiert. daher gibt es heute nur eine bildergeschichte, entnommen aus quentins blog, und den neuen remix zu 'make it happen', fabriziert von dolby anol.


the teenagers - make it happen (dolby anol mix) (ysi)



wer heute etwas von mir lesen mag, besucht flannel apparel. dort habe ich ein paar gedanken über frauen, die ihnen gewidmeten websites und deren rosa-rote zukunft auf blog-papier gebracht. for women only, as if.